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Jesu Geburt

 

Wo ist sie – die Hand, die mich hält.

Die Hand, die mich wärmt, die sagt: „Komm, ich helfe Dir. Ich will Dich begleiten und führen. Du brauchst nicht allein zu gehen. Nicht allein mit allem fertig zu werden.“

Wo ist er – der Mensch, bei dem ich geborgen bin.

Der mich ansieht – wirklich ansieht.

Mich sieht.

Die, die ich bin.

Mit all meiner Kraft und Kraftlosigkeit.

Mit all meiner Angst und Zerbrechlichkeit.

Mit all den Sorgen und Gedanken.

Mit all dem Schönen und dem Schrecklichen.

Wo ist der, der nichts erwartet – sondern wartet – auf mich.

Die Arme öffnet, in die ich mich bergen kann.

Einfach so geliebt werde.

Wo ist der, der mir Hoffnung gibt auf ein versöhntes Leben?

Versöhnt mit mir selbst – mit dem, was ich wirklich bin.

 

Er ist gekommen in diese Welt.

Hat alles gelitten, viel mehr als jeder Mensch.

Weiß von allem in mir und meinem Leben.

Streckt mir seine Hand entgegen.

Und wenn ich sie nehme, fühle ich all meinen Schmerz und all meine Liebe.

Und wenn ich sie nehme, spüre ich Trost und Versöhnung.

Und wenn ich sie nehme, bin ich ganz bei mir angekommen.

 

Denn Jesus Christus brennt sich ein in mein Herz.

Ergreift von mir Besitz.

Und füllt mich aus.

Und unfassbare Liebe durchströmt mich.

Dann bin ich frei.

 

 

Ulrike von Bothmer, 01.12.2019

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